Adolf 'Adje' Schröder verstorben

 

Oldenburg. Am 19. Dezember verstarb unser langjähriger Genosse Adje Schröder. In tiefer Trauer, aufrichtiger Anteilnahme und in großer Dankbarkeit und Anerkennung einer einzigartigen Lebensleistung nimmt die SPD Oldenburg Abschied von Adje Schröder.

„Adje Schröder war über viele Jahrzehnte ein treuer, kompetenter und äußerst engagierter Genosse und Wegbegleiter unserer Oldenburger Kommunalpolitik“, so der Oldenburger SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Ulf Prange. „Im besten Sinne ein Demokrat durch und durch, der sich in seiner stets freundlichen und zugewandten Art große Verdienste erworben hat.“

Schröder, der in seiner Kindheit noch prägende Jahre unter der NS-Barbarei erlebt hat, war Humanist reinsten Wassers, der mit jeder Faser für die Grundwerte einer freien, pluralen und demokratischen Gesellschaft einstand.

Unvergessen unter anderem sein Wirken an der VHS und beim Lokalsender Oeins, für den er regelmäßig die Liveübertragungen zu Kommunal- und Landtagswahlen moderierte, aber auch eine Vielzahl weiterer, gesellschaftspolitischer Beiträge und Talksendungen, und so einem breiten Oldenburger Publikum eine  feste und weithin bekannte Größe war.

„Gerade in den heutigen Tagen des lautstarken Rechtspopulismus war Adje der Blick hinweg über den  'Oldenburger Tellerrand' immer wichtig“, ergänzt Prange. „Viele Jahre hat er mit dieser Geisteshaltung als deren Vorsitzender das öffentliche Wirken der Europa-Union/Europäische Föderalisten in Oldenburg entscheidend geprägt und vorangebracht, aktuell gerade, um einen engagierten Kontrapunkt zur aufkeimenden EU-Feindlichkeit und zum stumpfen Nationalismus der politisch rechtsextremen Kräfte zu setzen.“

„Adjes Tod ereilt uns vollkommen überraschend. Wir waren sicher, ihn in seiner einmalig stets ruhigen und  freundlichen Art noch lange als persönlichen Freund und politischen Wegbegleiter zu haben. Wir sind sehr traurig und werden sein Andenken stets hochhalten, nicht zuletzt durch unsere Arbeit für Frieden, Freiheit, Humanismus und Demokratie in einem geeinten Europa“, schließt Ulf Prange MdL.

 

 


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