Neuer Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Oldenburg gewählt

 

Foto: ASF Oldenburg
(v.l.n.r.: Elli Kemkers, Nicole Piechotta, Kersti Götzke, Miriam Bourehil, Gabriela Wiegand, es fehlen Vally Finke und Alind Shamo)

 

Bourehil neue Vorsitzende

Oldenburg. Am Mittwoch, den 19.09.2018, wurde in einer Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) im SPD-Unterbezirk Oldenburg-Stadt ein neuer Vorstand gewählt.

 

Zu Beginn der Versammlung berichtete die Unterbezirksvorsitzende Nicole Piechotta in ihrem Grußwort über weiterhin bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Vor allem in finanzieller Hinsicht sind Frauen immer noch benachteiligt, z.B. bei der ungerechten Bezahlung, der oftmals ungleichen Erwerbsbiografie sowie schließlich den erhöhten Armutsrisiken im Alter. Piechotta unterstrich die wichtige Bedeutung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen vor allem für die parteipolitischen Diskussionsprozesse. 

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde die 29-jährige Miriam Bourehil als Vorsitzende gewählt. Sie hat bereits langjährige Erfahrungen in der Hochschulpolitik gesammelt. Sie  wird zukünftig von Elli Kemkers und Alind Shamo als Stellvertreterinnen unterstützt. Den Posten der Schriftführerin übernimmt Vally Finke. Als Beisitzerinnen wurden weiterhin Kersti Götzke und Gabriela Wiegand gewählt.

„Ich freue mich, dass mein Vorstand so divers aufgestellt ist. Alle Frauen haben unterschiedliche Biografien und bringen ihre Sichtweisen mit. Die Vielfalt innerhalb des Vorstands ist wichtig, um auch in Gleichstellungsfragen vielfältig zu diskutieren“, so die neugewählte Vorsitzende Miriam Bourehil.

Mit Blick auf den Sonderparteitag zum Thema „Bauen und Wohnen in Oldenburg“ der SPD Oldenburg am 10.11.2018 haben die Frauen unterschiedliche Forderungen aufgestellt. So thematisieren sie unter anderem den stärkeren Erhalt von Grünflächen für die Aufenthaltsqualität für Familien, Kinder und Ältere. Außerdem fordern sie frauengerechtere Finanzierungskonzepte für Wohnraum. „Es ist eine große Ungerechtigkeit, dass oft die Alleinerziehenden keine finanziellen Spielräume haben, um sich ein Eigenheim zu finanzieren“, so die stellvertretende Vorsitzende Elli Kemkers. 

Die SPD-Oldenburg-Vorsitzende Nicole Piechotta freut sich über das Engagement des neu gewählten Vorstands. „Ich hoffe auf gute Arbeit der Arbeitsgemeinschaft für unsere aktive Partei in Oldenburg. Geschlechtersensible Sichtweisen ergänzen unsere Diskussionen sehr zielführend.“

 


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