OLDENBURGER ABEND zum Thema Verkehr

 

OLDENBURGER ABEND zum Thema Verkehr
Foto: SPD Oldenburg

 

Oldenburg. Nicht im Gegeneinander sondern im Miteinander liegt die Zukunft! Das ist das wesentliche Ergebnis des Oldenburger Abends im Oktober zum Thema Verkehr in Oldenburg.

 

Die SPD Oldenburg hatte vor vollem Haus mit Prof. Müller als Vertreter der Verwaltung, Carola Havekost von der IHK, Andreas Genze für den ADAC, Wilke Brüning vom ADFC und Michael Emschermann, Geschäftsführer der VWG Oldenburg, die Akteure zusammengebracht, die einen großen Anteil am Oldenburger Verkehrsgeschehen haben.

Die SPD war mit Ratsherrn Renke Meerbothe und Udo Herreilers von der Arbeitsgruppe Verkehr in Oldenburg präsent. Moderiert wurde der Abend vom stellvertretenden UB-Vorsitzenden Wolfgang Weinert.

Über die jeweiligen Erwartungen bestand schnell Klarheit. Die Wertigkeit der Innenstadt, eine gute Erreichbarkeit der Ziele in der Stadt, Schadstoff- und Unfallgefahrenverminderung waren allgemein anerkannte Ziele. Auch über den unvermeidlichen Weg der Verminderung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) herrschte grundsätzliches Einvernehmen. Deutliche Forderungen wurden dabei besonders an die notwendige und aktuell nicht immer gegebene Attraktivität von Alternativen gerichtet. Im Mittelpunkt stand dabei die Ausweitung aller Arten des Fahrrad-Verkehrs, die des ÖPNV mit Bussen und die des schienengebundenen Nahverkehrs (SNPV).

Weitgehende Einigkeit bestand auch immer dann, wenn es nicht darum ging, Änderungen zu Lasten einer der Gruppen der Verkehrsteilnehmer*innen vorzunehmen. Noch diskutiert werden müssen die konkret möglichen Auswirkungen neuerer technischer Entwicklungen. Ein vielfaches Votum für die mit dem Schienenverkehr neu oder wieder eröffneten Möglichkeiten muss als Wunschszenario mit noch mehr Nachdruck an die entsprechenden Stellen der Bundesbahn herangetragen werden.

Während Prof. Müller die Entzerrung von Verkehrsdichten in den Vordergrund stellte, griff Ratsherr Renke Meerbothe die Maßnahmen P&R-Parkplatz am Ostkreuz, das Fahrradparkhaus am ZOB, die Strategie der kleineren Stadtteilbahnhöfe und der RE-Haltepunkt Wechloy auf und sagte zu, sie in die politischen Gremien der Stadt zu tragen. Allgemeine Zustimmung fand die Ankündigung von VWG-Geschäftsführer Emschermann, der die schnellstmögliche Fertigstellung der Verbindungsstraße zwischen Alexander- und Ammerländer-Heerstraße über das Fliegerhorstgelände begrüßte, um dann eine Buslinie über die neue Straße durch die Fliegerhorst bis nach Wechloy führen zu können. Gleichfalls positiv aufgenommen wurde die Absicht der VWG, ihre Verbindungen in die umliegenden Gemeinden zu verbessern.

Die Besucher*innen haben sich rege an der Diskussion beteiligt und auf den ausgelegten Karten Anregungen und Fragen notiert, die im Rahmen der Veranstaltung aus Zeitgründen nicht alle beantwortet werden konnten. Die SPD Oldenburg wird die Diskussion fortsetzen.

 


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