Eindrücke vom SPD Debattencamp

 

v.l.n.r.: Frank Zobel, Dr. Franziska Giffey, Stefan Gottschalk
Foto: SPD Oldenburg

 

Am Wochenende vom 10.11. bis 11.11.2018 fand das Debattencamp der SPD in Berlin statt. 1000 Gäste wurden erwartet – am Ende waren es etwa 3400 Teilnehmer*innen.

 

Entsprechend überfüllt war das Funkhaus Berlin, welches als Location diente - genauso wie später die einzelnen Diskussions-Sessions.

Mit den 60 verschiedenen Themen hatten die Teilnehmer*innen eine vielfältige Auswahl: von Digitalisierung über Umwelt hin zu Sozialstaat und Arbeitsmarkt. Auch Diskussionen über Struktur und Sprache waren dabei.

Gastgeber*innen der Sessions waren Wissenschaftler*innen, Expert*innen und Genoss*innen. Sie wurden teilweise tatkräftig von prominenten Vertreter*innen der SPD unterstützt. Bei der Session zum Thema Kinderarmut diskutierte zum Beispiel Bundesfamilienministerin Franziska Giffey mit.

Auch nach den Sessions gab es ein wenig Zeit für kurze Gespräche mit den Gästen für Fragen und Anregungen. Pro Session stand etwa eine Stunde zur Verfügung. Während der zwei Tage konnte man etwa an sieben bis acht Sessions teilnehmen. Oder man nahm sich die Zeit, die zahlreichen Stände anzuschauen.

Inhaltlich kann man festhalten:

Zwar hat Andrea Nahles die Abschaffung von Hartz IV in ihrer Eröffnungsrede angekündigt, doch in diesem Punkt war eine Spaltung bei den Teilnehmer*innen der Session zu diesem Thema wahrnehmbar. Bei anderen Themen - wie Verkehr - war sichtbar, dass das Debattencamp auch viele Nicht-SPD-Mitglieder anzog, die teilweise mit dekonstruktiven und eher von der Sozialdemokratie entfernten Bemerkungen auffielen.

Die intensiven Debatten brachten viele Ideen hervor. Der Wille zur Erneuerung war in der Basis klar zu spüren. Allgemein lag ein Hauch des Aufbruchs in der Luft. Allerdings bleibt zu sagen, das Debattencamp kann nur dann ein Erfolg gewesen sein, wenn sich die Parteispitze die vielen Ideen und Anregungen zu Herzen nimmt und etwas daraus macht. Klar ist: Es muss gehandelt werden!

Hoffentlich war dies wirklich ein Anstoß zur Erneuerung der SPD.

Text: Stefan Gottschalk und Frank Zobel, Ortsverein Mitte-Nord (I).

DC Oldenburger Genossen

v.l.n.r.: Stefan Gottschalk und Frank Zobel, zwei Oldenburger Genossen auf dem Debattencamp in Berlin

 


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